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Bliesdalheim gedenkt Walter Weber

Von Wolfgang Degott, Saarbrücker Zeitung 29. November 2017     

Bliesdalheim. Am Samstag starb Walter Weber im Alter von 93 Jahren. Damit fand ein schöpferisches Leben sein Ende. 1985 ging er als selbstständiger Unternehmer in den Ruhestand. Danach verschrieb er sich der Dorf- und Heimatgeschichte. Seine großen unternehmerischen Leistungen waren der Bau der Mehrzweckhallen in Breitfurt, Ballweiler und Bliesdalheim, das Wasserwerk in Wolfersheim sowie die Bliestalwasser-Versorgungsleitung von Rubenheim nach Bliesdalheim.

Vor 25 Jahren gehörte Walter Weber mit Gleichgesinnten zu den Gründungsmitgliedern des Arbeits- und Fördervereins für Bliesdalheimer Dorfgeschichte und leitete ihn viele Jahre. Zahlreiche Bücher und Broschüren sind in der Regie von Walter Weber erschienen, die teilweise ganz oder hauptsächlich aus seiner Feder stammten. Auch hat er durch seine fundierten Kenntnisse dafür sorgen können, dass der Eiskeller zwischen Bliesdalheim und Breitfurt, eine ausgehauene Sandsteinhöhle, freigelegt und restauriert werden konnte. Bürgermeister Alexander Rubeck ehrte den Heimatforscher an seinem 90. Geburtstag mit der Ehrenamtsmedaille der Gemeinde Gersheim. Hauptsächlich für seine Verdienste um die Erforschung der Heimatgeschichte, die er in den vielen Stunden im Bliesdalheimer Geschichtsarchiv, einem Container vor seinem Haus, zusammen getragen hatte.

Reichhaltig war auch Webers übriges ehrenamtliches Engagement. Er gehörte über Jahrzehnte dem Presbyterium von Walsheim und Bliesdalheim an, saß im Vorstand oder Aufsichtsrat der Raiffeisenbanken Bliesdalheim und später in Webenheim. Auch gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Gesangvereins.

Walter Webers Beerdigung findet am Donnerstag, 30. November, um 14 Uhr, auf dem Friedhof in Bliesdalheim statt.

 

  Bliesdalheimer Feuerwehr feiert ab Samstag

Von  Wolfgang Degott,  Saarbrücker Zeitung 31. August 2017        

Bliesdalheim. Die Bliesdalheimer Feuerwehr veranstaltet an diesem Wochenende ihr Feuerwehrfest. Start ist am kommenden Samstag, 2. September, um 18 Uhr, auf dem Schulhof und in der Mehrzweckhalle mit einem Dämmerschoppen. Mit den Festivitäten wird auch an die Gründung der Jugendwehr vor 30 Jahren erinnert. Damals hatten sich 15 Jugendliche im Schulungsraum der Feuerwehr zusammen gefunden. Vier davon stammten aus dem Nachbarort Herbitzheim. Sie war die siebte Jugendwehr in der Gemeinde Gersheim. Der damalige Löschbezirksführer Thomas Klein und Gemeindejugendwart Werner Schieber hatten tatkräftig mitgeholfen, dass die Nachwuchswehr aus der Taufe gehoben werden konnte.

Erster Jugendwart wurde Andreas Müller, der auch heute noch der Wehr als Fahrzeug-Wart angehört. Er war damals gemeinsam mit Klaus Fischer durchs Dorf gegangen, hatte intensiv um Mitglieder in der Jugendwehr geworben. Ihm folgten Andreas Lang und Christine Weinland. Derzeit wird der Nachwuchs von Maria Keller und Christoph Stephan geleitet und zählt neun Mitglieder. Einzige „Überlebende“ aus der damaligen Gründungsmannschaft sind Christoph Jung, der die Atemschutzwerkstatt leitet und stellvertretender Löschbezirksführer der aktiven Wehr ist, und Steffen Theis. Zwei Drittel der 24-köpfigen Mannschaft unter der Leitung von Löschbezirksführer Peter Krupp kommen aus der Jugendwehr.

Ein weiteres Gründungsmitglied, Ludwig Schantz, gehört zur Wehr in Gersheim. Sicherlich wird er auch dabei sein, wenn Samstagsabends nach der ersten Happy hour in der Waikiki-Bar wieder Cocktails und Longdrinks zu heißen Rhythmen serviert werden. Am Sonntag geht es um 10 Uhr mit dem Frühschoppen weiter.

 

Das Programm beim Bliesdalheimer Feuerwehrfest auf dem Schulhof der ehemaligen Grundschule:
Samstag, 2. September:
18 Uhr: Dämmerschoppen mit Flammkuchen,
21 Uhr: Coole Drinks und heiße Rhythmen in der Waikiki-Bar
Sonntag, 3. September:
10 Uhr: Frühschoppen
12 Uhr: Mittagessen mit verschiedenen Schnitzelvariationen
13 Uhr: Kaffee und Kuchen
18 Uhr: gemütlicher Festausklang.
      www.feuerwehr-bliesdalheim.de

 

 


Viele Gäste kamen in den Schulhof

Erste Veranstaltung der Dorffreunde Bliesdalheim

Bliesdalheim, 22.07.2017

Bliesdalheim. Bei bestem Wetter und angenehmer Abendtemperatur folgten so viele Gäste der Einladung der Bliesdalheimer Dorffreunde, dass kurzerhand zusätzliche Tische und Bänke aufgestellt werden mussten. Auch bei Speisen und Getränken wurde für steten Nachschub gesorgt. So waren die "neuen Dorffreundinnen und -freunde" unentwegt um das Wohl ihrer zahlreichen Gäste bemüht. Das besondere Highlight an diesem Samstagabend war Pulled Pork, ein Gericht des klassischen Barbecues nach nordamerikanischem Vorbild, das vom Vereinsvorsitzenden Jürgen Wagner zubereitet wurde. Das zarte Fleischgericht mit den leckeren Beilagen serviert in einem Hamburgerbrötchen oder auf einem Teller fand großen Zuspruch.

Pulled Pork
(zartes Schweinefleisch)

Pulled Pork ist ein typischer Vertreter des sogenannten Low-&-Slow-Garens, also ein bei niedriger Temperatur (100° bis 130°C) langsam gegartes Schweinefleisch (Nackenstück). Das lange Garen (10 bis 15 Stunden) macht das Fleisch so zart, dass es anschließend in kleine Stücke zerfällt oder zerzupft werden kann (englisch to pull: ziehen, zupfen, Pork: Schwein).

Serviert wird Pulled Pork normalerweise auf einem Hamburgerbrötchen oder einem Teller zusammen mit anderen Beilagen.

 

 

Neuer Verein in Bliesdalheim

- Dorffreunde Bliesdalheim e.V.
-


Von Wolfgang Degott, Saarbrücker Zeitung 20. Juli 2017
    


Bliesdalheim.
Die Traditionen Bliesdalheims wieder aufleben lassen, Angebote für junge Menschen, aber auch
ältere anbieten: das sind die Gründe, die Bliesdalheimer Bürger dazu bewogen, einen Verein zu gründen. Sie trafen sich im Schulungsraum der Feuerwehr und hoben die Dorffreunde Bliesdalheim aus der Taufe. Vorsitzender wurde der 46-jährige Jürgen Wagner, sein Stellvertreter ist der 47-jährige Thomas Fuchs. „Stefan Weisenstein und ich hatten uns letztes Jahr getroffen, um zu überlegen, wie das Dorfleben belebt werden kann“, sagt Wagner. Nachdem sie auch Mitstreiter gefunden haben, sei der Gedanke zur Vereinsgründung gereift. Bei der Konstituierung wurden Tanja Wagner zur Schriftführerin und Birgit Weisenstein zur Kassiererin gewählt. Am Samstag, 22. Juli, veranstaltet der Verein ein Fest für Jung und Alt im Schulhof. Beginn ist um 18 Uhr. Der Erlös wird der Dorfgemeinschaft zur Verfügung gestellt. Auch wollen sie sich darum kümmern, dass unter anderem der Dorfplatz an der Bliestalstraße neu gestaltet wird. Aber auch bei der 800-Jahrfeier im nächsten Jahr wird der Verein eine tragende Rolle spielen. Geplant seien unter anderem ein Festkommers sowie die erste Gersheimer Grillmeisterschaft.


   Vorsitzender Jürgen Wagner (links) und Thomas Fuchs.                                                       Foto: Wolfgang Degott
 

 

Das Ehrenamt hat ihn jung gehalten

Der ehemalige Ortsvorsteher Alfons Kohl aus Bliesdalheim feiert heute seinen 90. Geburtstag.

Von Wolfgang Degott, Saarbrücker Zeitung 12. Juni 2017     

Bliesdalheim.  Als 29-Jähriger wurde Alfons Kohl Mitglied im Rat des Amtes Breitfurt, zu dem sein Heimatort Bliesdalheim 1956 gehörte. Darüber hinaus wirkte er von 1964 bis 1974 als Amtsbeigeordneter. Fast zeitgleich, von 1963 bis 1974, war er zudem ehrenamtlicher Bürgermeister der selbstständigen Gemeinde Bliesdalheim, wo er nach der Gebiets- und Verwaltungsreform bis 1984 und danach zwischen 1989 und 1994 noch als Ortsvorsteher die Dorfgeschicke an verantwortlicher Position weiterführte. Heute (12. Juni) feiert er im Kreise seiner Familie seinen 90. Geburtstag.

Einer der Höhepunkte seiner langen Amtszeit war der Bau der Friedhofshalle. Dank der großherzigen Eigenleistungen vieler Bliesdalheimer war es gelungen, nach der Fertigstellung 15000 Mark (7669 Euro) an die Gemeindekasse zurück zu überweisen, was sicherlich auch der Verdienst der zahlreichen Geldspender gewesen sei, erinnert sich der Jubilar. Der Kommunalpolitiker, der für seine Verdienste mit der Freiherr-vom-Stein-Medaille ausgezeichnet wurde, galt als geradlinig, kantig und fleißig. Der diplomierte Bauingenieur stand fast 30 Jahre in den Diensten der unteren Bauaufsicht bei der Kreisverwaltung. Er war während seiner kommunalpolitischen Tätigkeit auch CDU-Fraktionsvorsitzender im Gersheimer Gemeinderat und führte lange Jahre den örtlichen CDU-Ortsverband.

Auch als Vereinsvorsitzender war er in herausragender Position tätig. Einstimmig wurde der Jubilar, der 36 Jahre lang die Geschicke des Vereins geleitet hatte, 1993 zum Ehrenmitglied des Turnvereins Bliesdalheim gewählt. In diese Amtszeit fiel der Neubau der Turnhalle, durch die auch viele Jahre der Schulstandort gesichert werden konnte und die Schule zudem einen modernen Erweiterungstrakt erhielt. Kohl hat dafür die silberne und goldene Ehrennadel des Vereins sowie die "Goldene" des Saarländischen Turnerbundes erhalten. 1996 schied er aus Altersgründen aus dem Aufsichtsrat der Volksbank Blies- und Mandelbachtal, der früheren Raiffeisenbank Webenheim, aus.

Ihm hatte er seit 1977 angehört und dessen stellvertretender Vorsitzender er war. Von 1963 bis 2012 war er Bliesdalheims Jagdvorsteher. Sechs Jahrzehnte sang er im Tenor des katholischen Kirchenchors St. Wendelinus.

Nachdem er als passionierter Bergsteiger in früheren Jahren mehrere Viertausender in den schweizer und italienischen Alpen bestiegen hatte, zählte anschließend das Bergwandern ebenso zu seinen großen Leidenschaften wie zeitlebens das Fotografieren. 57 Jahre war er mit seiner vor acht Jahren verstorbenen Frau Maria verheiratet. Kohl hat vier Kinder, acht Enkel und vier Urenkel.

Portrait des Altersjubilars Alfons Kohl, der am 12. Juni 90 Jahre alt wird.
Foto: Wolfgang Degott

 

Jugend setzt sich für altes Brauchtum ein

In Bliesdalheim wurde vereint der Maibaum gesetzt, die jungen Bürger bringen sich hier

Von Wolfgang Degott, Saarbrücker Zeitung 23. Mai 2017     

BLIESDALHEIM "Wir wollen an einem Strang ziehen und das kulturelle Leben wieder aufleben lassen und bereichern", so bezeichnete es Ortsvorsteher Bernhard Welsch, als in der Dorfmitte ein 16 Meter hoher Maibaum aufgestellt wurde. Nachdem als Auftakt der künftigen engeren Kooperation der Einwohner des 650-Seelen-Dorfes die Alexanderhütte saniert, gestrichen und geputzt, die Toilettenanlage hergerichtet worden war, hatten sich rund 20 Personen zusammen gefunden, die Birke im Wald zu schlagen und zu schmücken. Der Baum stammt aus dem Wald zwischen Bliesdalheim und Walsheim und wurde unter Anleitung von Förster Matthias Beidek gefällt. Im Frühjahr hätten sich einige junge Leute an ihn gewandt, so Welsch, damit im Dorf wieder alte Traditionen aufleben können. Auch soll jetzt zielgerichtet auf das kommende Jahr hingearbeitet werden, in dem das Dorf seine 800-Jahr-Feier begehen wird. Am Donnerstag, 1. Juni, soll ein öffentliches Grillen an der Alexanderhütte stattfinden. Dabei soll auch darüber gesprochen werden, ob eine Arbeitsgemeinschaft gegründet werden könne.

 


Gemeinsam wurde der Maibaum in der Bliesdalheimer Dorfmitte mit Ortsvorsteher Bernhard Welsch (2. von links) aufgestellt.              Foto: Wolfgang Degott

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Maibaum wurde aufgestellt

Erstmals seit vielen Jahren wurde wieder ein Maibaum in Bliesdalheim aufgestellt.

In der Dorfmitte zwischen der Gaststätte Q-Stall und der Pizzeria Adria ist seit 30. April ein hoher Maibaum zu sehen, womit eine alte Tradition wieder auflebt.

Junge und ältere Bliesdalheimer haben sich eingefunden, um beim Schmücken mit bunten Bändern und Aufstellen der hohen Birke zu helfen.

 

Eine Gruppe Bliesdalheimer hat mit Unterstützung von Ortsvorsteher Bernhard Welsch das Ganze geplant und bei schönstem Maiwetter erfolgreich durchgeführt.

 

Für Getränke war bestens gesorgt.

Anschließend wurde in den Mai gefeiert beim Grillfest mit Hexenfeuer, das vom DRK-Ortsverband Bliesdalheim an der Alexanderhütte veranstaltet wurde.

 

 

Evangelische Kirche wird geschlossen
Was aus dem schmucken Gotteshaus wird, steht noch nicht fest.
 

Von Norbert Rech, Pfälzischer Merkur 3. April 2017      

Der letzte Gottesdienst findet Karfreitag statt. Erhebliche Sanierungsarbeiten an Gebäude stehen an.

An Karfreitag findet um 10.15 Uhr der letzte Gottesdienst in der protestantischen Kirche in Bliesdalheim statt. Das bestätigte Pfarrer Wolfgang Kafitz auf Nachfrage des Pfälzischen Merkur. An dem Gotteshaus und auch an der steilen Treppe seien erhebliche Sanierungsarbeiten nötig. Solche müssten allerdings auch an den Kirchen in Walsheim und Wolfersheim erledigt werden. Da die Kirchengemeinde allerdings nur über ein begrenztes Budget verfüge, habe das Presbyterium nach langen Gesprächen und „schweren Herzens“ eine Gewichtung vornehmen müssen. Diese richtete sich nach der Anzahl der Gottesdienstbesucher. Die sei in Bliesdalheim am geringsten, weshalb man sich dann auch für die anderen beiden Standorte entschieden habe. Kafitz betonte, dass die Mitglieder des Presbyteriums es sich nicht einfach gemacht hätten. Auch brächten die Gläubigen, die nicht mobil sind, keine Angst haben, dass sie künftig keinen Gottesdienst mehr besuchen können. Denn es werde ein Fahrdienst eingerichtet, der diese Menschen dann nach Walsheim oder Wolfersheim bringen wird. Auch sollen ökumenische Akzente gesetzt werden. Für weitere Anregungen ist der Pfarrer offen. Was aus der Kirche selbst werden soll – ob sie beispielsweise verkauft wird –, das ist völlig offen. Hierüber müsse erst noch eingehend beraten werden. Bevor die Tür der Kirche aber geschlossen wird, findet erst einmal noch an Gründonnerstag um 18 Uhr ein Orgel-Konzert statt, das vom Singkreis begleitet wird.

Eigentlich wäre in diesem Jahr ein Grund zum Feiern in der Kirche gewesen. Denn das evangelische Gotteshaus wurde vor 90 Jahren eingeweiht. Der kleine Turm der stammt allerdings aus dem Jahr 1907. Erst 20 Jahre später wurde das Kirchenschiff fertiggestellt. Durch Artilleriebeschuss im Oktober 1939 wurde die Kirche schwer beschädigt und brannte zum Teil aus. Der Wiederaufbau wurde 1950 vollendet. Eine umfassende Renovierung erfolgte zuletzt in den Jahren 1966/67.

 

Abschiedskonzert für die evangelische Kirche

An Gründonnerstag findet um 18 Uhr ein Kirchenkonzert in der evangelischenKirche von Bliesdalheim statt. Mitwirkende sind Jessica Weißenhauer (Querflöte), Christoph Jakobi (Orgel) und der Evangelische Singkreis Bliesdalheim. Die kirche wird kirchenmusikalisch verabschiedet, bevor sie nach dem Karfreitags-Gottesdienst außer Dienst gestellt wird.

 

 

Die Wehr bleibt ein wichtiger Teil der Dorfgemeinschaft

Die Bliesdalheimer Feuerwehr blickt bei ihrer Jahreshauptversammlung auf ein einsatzreiches Jahr zurück und ehrt verdiente Wehrleute.

 

Von  Wolfgang Degott,  Saarbrücker Zeitung 03. April 2017     

Bliesdalheim. 19 Mal wurde die 23-köpfige Bliesdalheimer Feuerwehr zu Einsätzen gerufen. Löschbezirksführer Peter Krupp sprach bei der Jahreshauptversammlung im Schulungsraum des Feuerwehrgerätehauses auch an, dass sich darunter sechs Brände und einer davon mit Menschrettung befunden hätten. Er hob heraus, dass durch die Stationierung der Atemschutzwerkstatt und deren Leitung durch Christoph Jung seit Jahren eine Sonderaufgabe innerhalb der zehn Gersheimer Löschbezirken mit großem Einsatz und Erfolg erledigt werde. Gemeinsam mit den Nachbarwehren Herbitzheim und Rubenheim hätten Zugübungen stattgefunden, eine auf dem Gelände der Saarbrücker Landesfeuerwehrschule mit Einsatz im Brandhaus.

Auch hätte die Wehr als wichtigem Teil der Dorfgemeinschaft die Reinigung der Buswartehäuschen übernommen. Er dankte den Helfern, die wieder zu einem erfolgreichen Feuerwehrfest beigetragen hätten. Neben der Partnerschaftsfeier Gersheims mit der Wehr in Bazancourt pflege man auch den Austausch mit dem luxemburgischen Gilsdorf, so Krupp. 13 Jungen und zwei Mädchen gehörten zur Nachwuchsabteilung. Maria Keller, die die Jugendwehr gemeinsam mit Christoph Schockies leitet, unterstrich die Bedeutung der Kooperation mit Herbitzheim und Niedergailbach. So könne man effiziente Übungen gewährleisten. Sternwanderung aller Gersheimer Wehren, Schlauchbootübung, Tannenbaumsammelaktion und die Picobello-Aktion dokumentierten die Bandbreite der Arbeit.


Ehrende und Geehrte haben in der Fahrzeughalle gemeinsam Aufstellung genommen. Zu sehen sind (von links) Matthias Klein, Beigeordneter Bernard Wanner, Dennis Bastian, Peter Grieser, Michael Motsch, Tim Schneider, Christoph Jung, Löschbezirksführer Peter Krupp, stellvertretender Wehrführer Marco Fuchs, Lukas Keller, Stefan Lang, Kreisbrandmeister Thomas Hauck, Wehrführer Stefan Lugenbiel, Gemeindejugendbeauftragter Matthias Motsch.  Foto: Wolfgang Degott

In diesem Jahr sollen die ersten beiden Teile der Jugendflamme geübt und abgenommen werden. Vom 23. bis 25. Juni werde man am Gemeindezeltlager teilnehmen. Mit dem Feuerwehrfest am Wochenende 2./3. September folgen die Festivitäten zum 30-jährigen Bestehen der Jugendwehr. Eine zufriedenstellende Finanzlage konnte Kassiererin Katharina Staudt vermelden. Christine Weinland wurde zur neuen Schriftführerin gewählt, da Katharina Staudt dafür nicht mehr kandidierte. Der Gemeinde-Beigeordnete Bernard Wanner zeigte sich stolz auf die Feuerwehr, in der erstaunliche Leistungen vollbracht würden. Auch zollte er Anerkennung für die Atemschutzgeräteträger. „Mit mehr Hauptamtlichkeit soll das Ehrenamt entlastet werden, kündigte Kreisbrandmeister Thomas Hauck an. Auch durch verstärkte interkommunale Zusammenarbeit soll die Schlagkraft der Wehren erhöht werden. „Wir müssen enger zusammenrücken“, war sein Credo. Er lobte die Initiative der Gersheimer Gemeinschaftsschule, die seit Jahren eine Feuerwehr-AG installiert hat. Die Zusammenarbeit von Feuerwehr und Schule werde damit verbessert. Auch in anderen Schulen, wie in Rohrbach, Homburg, Limbach oder Blieskastel, gäbe es ähnliche Initiativen.

Wehrführer Stefan Lugenbiel kündigte an, dass insbesondere auf die Erhöhung der Zahl der Atemschutzgeräteträger ein großes Augenmerk gelegt werde, wobei auch auf die Zusammenarbeit mit der Ommersheimer Feuerwehr Wert gelegt werde.

Der Gemeindejugendfeuerwehrbeauftragte Matthias Motsch zeigte sich stolz auf die insgesamt 120 Jugendfeuerwehrleute in den neun Wehren. Damit liege man im Kreisranking hinter Blieskastel (135) auf dem zweiten Platz. Insgesamt seien in den sieben Kommunen 636 Nachwuchskräfte registriert.

 

Beförderungen und Ehrungen bei der Bliesdalheimer Feuerwehr; Ehrungen: Patrick Geble (10 Jahre Zugehörigkeit), Lukas Keller und Michael Rabung (15), Stefan Lang (30) Matthias Klein (35 Jahre mit Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold), Peter Grieser und Thomas Klein (40), Joseph Wack (70); Beförderungen: Tim Schneider (zum Feuerwehrmann), Jan-Felix Weber (Hauptfeuerwehrmann) und Christoph Jung (Oberbrandmeister).

 

 

Wechselvolles Leben im Bliesgau

Wolfgang Jochade feiert heute seinen 100. Geburtstag

Pfälzischer Merkur 15. Juni 2016   

Seinen 100. Geburtstag feiert am heutigen Mittwoch, 15. Juni, in Gersheim Wolfgang Jochade. Geboren ist er in Prenzlau/Uckermark, wo er den Beruf des Kaufmanns erlernte. Zu Hause hieß es anpacken, denn sein Vater verstarb bereits mit 39 Jahren. „Als Feldwebel kam ich während des Zweiten Weltkrieges in Frankreich in Gefangenschaft, ich wurde in die Nähe von Grenoble zum Arbeitsdienst abkommandiert“, blickt der Jubilar im Gespräch mit unserer Zeitung zurück. „Ich lernte dort nicht nur passabel französisch sprechen, sondern in meiner Arbeits-Familie auch noch den Beruf des Müllers in deren Mühle.“ Nach Ende des Krieges kam Wolfgang Jochade nach Gersheim, arbeitet in der Maurer-Mühle und traf dort auf seine Kollegin und spätere Ehefrau Josefa, geborene Bauer aus Bliesdalheim. Geheiratet wurde 1952, ein Jahr später kam Sohn Hans-Günter zur Welt und in Bliesdalheim wurde ein Haus gebaut. Beruflich wechselte ich nach Schließung der Maurer- Mühle zur Weber-Mühle in Mimbach. „Da war ich Vertreter im Außendienst, besuchte die Bäckereien im Saarland und verkaufte denen das Mehl. In Rente ging ich jedoch bei der Oberfinanzdirektion, bei der ich nach der Mühlen-Stilllegung als Angestellter beim Bundesvermögensamt arbeitete“, erzählt er. Handwerken und „Bosseln“ sei nebenbei sein Hobby gewesen, sportlich aktiv und erfolgreich war Jochade im Ruder- und Schwimmsport. Große Freude bereite ihm heute das Singen in Gemeinschaft. „64 Jahre war ich glücklich mit meiner Josefa verheiratet, vor sechs Wochen verstarb sie im Alter von 88 Jahren.“ Seit drei Jahren lebt der Jubilar in der DRK- Seniorenresidenz Gersheim. „Hier schließt sich der Kreis, denn das Seniorenhaus als meine neue Bleibe steht genau auf dem Grundstück, auf dem zuvor meine erste Arbeit Einkommen gab.“ Seinen 100. Geburtstag feiert Wolfgang Jochade heute bei Sohn Hans-Günter.

 
Wolfgang Jochade wird heute 100 Jahre alt.                                                  Foto: HANS HURTH

 

 

 

Intensive Arbeit und ständige Weiter- und Fortbildung

Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Bliesdalheim widmete sich ihren umfangreichen Tätigkeiten und der absolvierten Einsätze

 

Von Merkur-Mitarbeiter Wolfgang Degott,  17. Mai 2016   

Dass die Feuerwehr mit ihrem ständigen und oft lebenswichtigem Einsatz eine Stütze der Gesellschaft ist, zeigte sich auch einmal mehr bei der Jahreshauptversammlung der Wehr in Bliesdalheim.
 


Die Wehr hat Aufstellung genommen. Mit dabei Wehrführer Stefan Lugenbiel (links), Kreisbrandinspekteur Uwe Wagner (5. von links) und Löschbezirksführer Peter Krupp (7. von rechts).                 Foto: Wolfgang Degott


Bliesdalheim. Nachwuchswerbung und Mitgliedergewinnung seien zentrale Aufgaben, unterstrich Löschbezirksführer Peter Krupp bei der Jahreshauptversammlung der Bliesdalheimer Feuerwehr und hob die Bedeutung der Jugendfeuerwehr als wichtigen Bestandteil der Organisation heraus. So sei auch die Kooperation mit der Feuerwehr-AG in der Gemeinschaftsschule Gersheim sowie den Nachwuchswehren der Nachbarn Herbitzheim und Niedergailbach, um den Jugendlichen abwechslungs- und lehrreiche Übungsstunden zu bieten, wichtige Mosaiksteine der Basisarbeit. Die 26-köpfige aktive Wehr sei zu zehn Brand-Einsätzen gerufen worden. Dazu kämen noch Ausrückzeiten nach Alarmierungen durch Brandmeldeanlagen, technische Hilfeleistungen und ein ABC-Einsatz. Krupp unterstützte die Entscheidung, die in Bliesdalheim stationierte zentrale Atemschutzwerkstatt zu modernisieren und einen neuen Kompressor zu kaufen. Immerhin würden Ehrenämtler erheblich Geld einsparen. 190 Flaschen seien binnen zwölf Monaten gefüllt, 230 Pressluftatmer und 228 Masken geprüft worden.

 

Die Aktivitäten der Jugendwehr stellte Katharina Staudt vor. Sie sprach von 20 Übungen, darunter die Schlauchbootübung beim Gemeinde-Zeltlager, aber auch mit Drehleiter und Feuerlöschern. Zum jährlichen Programm zählten Tannenbaum-Sammlung und die Picobello-Umweltaktion. Auch habe man bei verschiedenen Wettkämpfen die Leistungsstärke unter Beweis stellen können. Sie sprach als Kassiererin von einer soliden Finanzlage, die durch das erfolgreiche Feuerwehrfest, das in diesem Jahr am 3./4. September stattfinden wird, verbessert werden konnte. Zum stellvertretenden Jugendfeuerwehrbeauftragten wurde Christoph Schockies ernannt. Dass sich die Bevölkerung auf eine schlagkräftige Wehr verlassen könne, sei das Ergebnis intensiver Arbeit und ständiger Weiter- und Fortbildung, so der Erste Gemeindebeigeordnete Klaus Hussong. Ortsvorsteher Bernhard Welsch zitierte den ehemaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker, der die Feuerwehr als früheste, lebendigste und mutigste Bürgerinitiative bezeichnet hatte. Welsch fügte hinzu, dass sie als tragende Säule der Gesellschaft großes Ansehen genieße, da ihre Angehörigen täglich, zu jeder Zeit, das ganze Jahr für die Mitmenschen da seien.

Kreisbrandinspekteur Uwe Wagner freute sich darüber, dass sich die Anzahl der Jugendfeuerwehrmitglieder kreisweit erhöhe. Auch wertete er es als Erfolg, dass es geschafft sei, beispielsweise bei der Einsatzkleidung Beschaffungsgemeinschaften innerhalb der Kommunen zu bilden. Zudem arbeite man intensiv im Projekt „Feuerwehr der Zukunft“, in dem beispielsweise auch der Bedarfs- und Entwicklungsplan fortgeschrieben werde.

Wehrführer Stefan Lugenbiel lobte die Kooperation mit Mandelbachtal. Sie habe sich insbesondere bei den Ausbildungslehrgängen bewährt. In den aktiven Wehrdienst wurde Dennis Bastian übernommen. Christoph Schockies und Jochen Weinland wurden zu Hauptfeuerwehrmännern ernannt.
 

 


Im Frühjahr und Herbst auf Tourneee

"Musik am Nachmittag" unterhielt Senioren in Gersheimer DRK-Residenz
 

Pfälzischer Merkur: Pfingsten 2016   Nr.112      

 
16 Konzerte „Musik am Nachmittag“ gibt es in verschiedenen Orten der Region bis 27. Mai. Eines davon fand jetzt in der Gersheimer DRK-Seniorenresidenz statt. Das Programm kam gut an.
 

Gersheim. Musik am Nachmittag gab es jetzt in der DRK-Seniorenresidenz Gersheim. Nachdem Einrichtungsleiter Theo Schwarz die „Fangemeinde“ begrüßt hatte, wurden die Gäste im Café Henry von einem musikalischen Trio unterhalten. „Klassik am Nachmittag“ nannte es Schwarz. Eigentlich heißt es „Musik am Nachmittag“, die Organist Jürgen Rabung aus Bliesdalheim, der Bliesransbacher Klarinettist Dietrich Fritsche und die Sopranistin Barbara Buhr aus Zweibrücken mit ihrem gemeinsamen Konzert „kredenzten“. Gersheim war eines von 16, die bis zum 27. Mai veranstaltet werden. So finden beispielsweise in Blieskastel, Homburg, Kleinblittersdorf, Mandelbachtal, Neunkirchen, Saarbrücken und Zweibrücken Gastspiele statt.

Insbesondere die ältere Generation werde angesprochen. Das Programm komme auch gut an, wusste Rabung zu berichten. Auf seine Initiative ist die Konzertreihe zustande gekommen. Der Musiklehrer ist seit vier Jahren jeweils im Frühjahr und im Herbst „auf Tournee“. Immer wird er begleitet von zwei weiteren, abwechselnden Künstlern. Im Repertoire waren in Gersheim neben Volksliedern unter anderem auch Werke der Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart, Bernhard Crusell, Franz Schubert, Johann Strauß. Im Titel „Musik am Nachmittag“ verbirgt sich eine in Tonleitern versteckte Botschaft.

Seit dem Jahr 1996 wird mit klassischen und beschwingten Weisen den Menschen gedankt, die ohne eigenes Verschulden die Hauptlast des Zweiten Weltkrieges und die Entbehrungen der Nachkriegszeit tragen mussten. Organisator ist die internationale Stiftung zur Förderung von Kultur und Zivilisation mit Sitz in München.

Beim Auftritt in der DRK-Seniorenresidenz in Gersheim mit dabei waren (von links) Organist Jürgen Rabung, Sopranistin Barbara Buhr und Klarinettist Dietrich Fritsche. Foto: Wolfgang Degott

 

 

 

Bliesdalheim

Wehrleute retten Bewohner ausbrennendem Haus

Pfälzischer Merkur 7./8. Mai 2016

Bliesdalheim. Zwei Menschen wurden am Donnerstagabend unverletzt aus einem brennenden Haus in der Bliesdalheimer Gartenstraße gerettet.

Die Feuerwehr Bliesdalheim hat am Donnerstagabend die beiden Bewohner eines brennenden Hauses in der Bliesdalheimer Gartenstraße unverletzt gerettet. Wie Marco Schmeltzer vom Kreisfeuerwehrverband Saarpfalz mitteilt, brannte aus bisher ungeklärter Ursache ein Zimmer im Erdgeschoss, als die ersten Kräfte kurz nach 23 Uhr am Einsatzort eintrafen. Das Gebäude sei zu diesem Zeitpunkt stark verraucht gewesen. „Eine Person war derweil im Flur und Eingangsbereich des Erdgeschosses mit Löschversuchen beschäftigt.


Foto: Marco Schmeltzer

Diese konnte sehr schnell über die Eingangstür in Sicherheit gebracht werden. Dramatisch war die Situation für eine Person am Fenster im ersten Obergeschoss, deren Fluchtweg über die Treppe durch den Rauch versperrt war. Diese konnte über eine Steckleiter und die angebaute Garage gerettet werden“, so der Wehrsprecher. Parallel seien die Brandbekämpfung und die Belüftung des Gebäudes erfolgt. Die Nachlöscharbeiten hätten bis in die Morgenstunden gedauert.

Ein Zimmer sei komplett ausgebrannt, die weiteren Zimmer im Erdgeschoss seien durch die Hitze stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Durch den Brandrauch sei das Haus derzeit unbewohnbar. „Unterstützung erhielten die Kameraden aus Bliesdalheim von den Löschbezirken Gersheim-Mitte, Rubenheim, Herbitzheim, Walsheim, Medelsheim und Niedergailbach mit zwölf Fahrzeugen und 60 Einsatzkräften. Hinzu kamen acht Kameraden aus dem Löschbezirk Blieskastel-Mitte mit drei Fahrzeugen, darunter die Drehleiter“, heißt es im Bericht der Wehr. Die beiden Bewohner seien unverletzt an den Rettungsdienst übergeben worden. bea/red

 

 

Turnverein Bliesdalheim hat zwei
junge Kaderathleten

   

Von Merkur-Mitarbeiter Wolfgang Degott,  30, März 2016   

Bliesdalheim. Zwei junge Athleten des Turnvereins Bliesdalheim haben den Sprung in den Nachwuchskader des Saarländischen Leichtathletik-Verbandes geschafft. Der 13-jährige Bliesdalheimer Raphael Motsch gehört seit November dem Schülerkader an. Neben seinem Vereinstrainer Andreas Schanding, selbst ein erfolgreicher Leichtathlet, wird er von den beiden Stützpunkttrainern Roger Gräber und Svenja Altmeyer gefördert. Seit drei Jahren betreibt er Leichtathletik, schaffte als persönliche Bestleistung 5,09 Meter im Weitsprung und ist talentierter Sprint- und Hürdenläufer. Motsch wurde Zweiter bei den Saarländischen Hallenmeisterschaften M13. „Ich will in diesem Jahr 5,60 Meter schaffen und mich für die Deutsche Meisterschaft im nächsten Jahr qualifizieren“, spezifizierte er seine Ziele. Die zwölfjährige Blieskastelerin Paula Breininger ist ebenfalls Weitspringerin. Ihre Bestleistung liegt bei 4,86 Metern. Daneben hat sie sich auch schon auf Sprintdisziplinen spezialisiert. In Bliesdalheim trainiert sie seit 2012, wurde Saarlandmeisterin in der Altersklasse W12 über 75 und Zweite über 60 Meter und im Weitsprung. Kürzlich hat sie die saarländischen Farben bei einem Vergleichskampf mit Lothringen in Metz vertreten. Ihr sportliches Nahziel ist das Überspringen der Fünf-Meter-Marke. Sie gehört zum STB-Schülerkader von Janine Goldfuchs und Stefan Scheid.


Paula Breininger (links) und Raphael Motsch (rechts).  Foto: Wolfgang Degott

 

 


Die Walking-Frauengruppe weiht die neue Ruhe-Ecke an der Bliesbrücke ein.

 

 

 

Das Wetter in Bliesdalheim

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