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Gemeinde trauert um Alfons Kohl

Sein Geburtstag wurde auch zu dem Tag, an dem Alfons Kohl aus dem Leben schied. Viele Jahre war er in der Kommunalpolitik aktiv.

Von Wolfgang Degott, Saarbrücker Zeitung 15. Juni 2018     

Bliesdalheim.  Am Tag seines 91. Geburtstags verstarb am Dienstag Bliesdalheims früherer Bürgermeister Alfons Kohl. Als 29-Jähriger wurde er Mitglied im Rat des Amtes Breitfurt, zu dem sein Heimatort Bliesdalheim 1956 gehörte. Darüber hinaus wirkte er von 1964 bis 1974 als Amtsbeigeordneter. Fast zeitgleich, von 1963 bis 1974, war er ehrenamtlicher Bürgermeister der selbstständigen Gemeinde Bliesdalheim. Nach der Gebiets- und Verwaltungsreform war er bis 1984 und danach zwischen 1989 und 1994 noch Ortsvorsteher, führte die Dorfgeschicke an verantwortlicher Position weiter.

Einer der Höhepunkte seiner langen Amtszeit war der Bau der Friedhofshalle. Der Kommunalpolitiker, für seine Verdienste mit der Freiherr-vom-Stein-Medaille ausgezeichnet, galt als geradlinig, kantig und fleißig. Der diplomierte Bauingenieur stand fast drei Jahrzehnte im Dienst der unteren Bauaufsicht bei der Kreisverwaltung. Während seiner kommunalpolitischen Tätigkeit war er auch CDU-Fraktionsvorsitzender im Gersheimer Gemeinderat und führte lange Jahre den örtlichen CDU-Ortsverband.

Auch als Vereinsvorsitzender war er in herausragender Position tätig. 36 Jahre leitete er die Geschicke des heimischen Turnvereins, dessen Ehrenmitglied er seit 1993 war. In Kohls Amtszeit fiel der Neubau der Turnhalle, durch die der Schulstandort viele Jahre gesichert werden konnte und die Schule zudem einen modernen Erweiterungstrakt erhielt. Kohl wurde mit der silbernen und goldenen Ehrennadel des Vereins sowie der „Goldenen“ des Saarländischen Turnerbundes ausgezeichnet.

1996 schied er aus Altersgründen aus dem Aufsichtsrat der Volksbank Blies- und Mandelbachtal, der früheren Raiffeisenbank Webenheim, aus. Ihm hatte er seit 1977 angehört und dessen stellvertretender Vorsitzender er war. Von 1963 bis 2012 war er Bliesdalheims Jagdvorsteher. Sechs Jahrzehnte sang er im Tenor des katholischen Kirchenchors St.Wendelinus. 57 Jahre war er mit seiner vor neun Jahren verstorbenen Ehefrau Maria verheiratet.. Kohl hinterlässt vier Kinder, acht Enkel, und vier Urenkel. Die Beisetzung findet an diesem Samstag, 16. Juni, um 10 Uhr auf dem Bliesdalheimer Freidhof statt. Das Sterbeamt in der Wendelinuskirche schließt sich an.

 

  Wehrleute pflegen enge Beziehungen

Von  Wolfgang Degott,  Saarbrücker Zeitung 11. Juni 2018        

Bliesdalheim. Der Bliesdalheimer Stefan Lang ist der „Spiritus Rector“ der Feuerwehr-Verbindung zwischen seinem Heimatort und dem luxemburgischen Bettendorf, wo er jetzt lebt. Vor drei Jahrzehnten wurde die Freundschaft geschlossen. Seither haben viele Begegnungen stattgefunden, des öfteren mit einer dritten Wehr, der aus dem französischen Bazancourt.

Der Bliesdalheimer Löschbezirksführer Peter Krupp (links) und der Chef de Corps der Feuerwehr aus dem Bettendorf, Fränk Kraemer, erneuerten die schon seit 30 Jahren bestehende Feuerwehr-Freundschaft. 

Während der 800-Jahrfeier des Dorfes Bliesdalheim (wir berichteten) bekräftigten Löschbezirksführer Peter Krupp und sein luxemburgisches Pendant, der Chef de Corps Fränk Kraemer, die Freundschaft. Beide unterschrieben unter den Klängen der Bettendorfer Feuerwehr-Musik eine Urkunde, in der bekräftigt wurde, die Freundschaft weiter zu leben. „Sie dient der Kameradschaftspflege, dem fachlichen und gesellschaftlichen Austausch sowie der Völkerverständigung“, ist darauf weiter zu lesen. Im August wird Bliesdalheim zu Gast sein, wenn in Bettendorf ein neues Feuerwehr-Fahrzeug in den Dienst gestellt wird. Auch könnte es zu einer trinationalen Begegnung kommen, wenn am 29./30. September die Gemeindepartnerschaft Gersheims in Bazancourt gefeiert wird. 

 

Luxemburger holen sich Sieg

Bei der 1. Bliesdalheimer Grillmeisterschaft

Von Wolfgang Degott, DIE WOCH, 9. Juni 2018


BLIESDALHEIM Mit 563 Punkten holte sich die Gruppe Natural Born Schwenker aus Luxemburg den Sieg bei der ersten offenen Bliesdalheimer Grillmeisterschaft. Fünf Teams waren angetreten, um in vier Gerichten ihr Können unter Beweis zu stellen. Am Ende lag Erkatown Barbecue aus Erkerath in Nordrhein-Westfalen auf dem zweiten Platz. Es folgte die einheimische Gruppe Grill and Chill.

Initiator Jürgen Wagner, selbst Grillmeister, erläuterte, dass bei zeitlichen Vorgaben zuerst eine Bratwurst mit Beilagen, danach im Freestyle eigene Kreationen, anschließend eine Burger-Variation und abschließend ein Dessert zu grillen sind. Erstmals bei einem Wettbewerb dabei war der Niederwürzbacher, jetzt im amerikanischen Orlando lebende, Bernhard Wesely mit seiner Tochter Michelle. Sie kreierten in der „freien Runde“ Jakobsmuschel in Regenmantel im Dessert Ananas mit Raffaelo-Creme. Unter dem Namen „Smokey B. the original“ hatten sie wie die anderen Teams viel Freude, schauten ihnen doch zahlreichen Besucher und Interessierte über die Schulter.

Kriterien der Bewertung waren zum einen der Gesamteindruck, aber auch der Garzustand, der Geschmack der Hauptbestandteile, der Geschmack der Beilagen und die geschmackliche Harmonie der Gesamtergebnisse. „Grill ist schwieriger als Herd“, stellte Jurymitglied Kai Mehler fest. Die vorgelegten Ergebnisse seien sehenswert und auch der Garzustand bei fast allen gut gewesen. Neben ihm saßen der Ex-Weltmeister im Grillen, der Ballweiler Thomas Zapp, Patrick Hübner aus Eppelborn, André Folschweiler und Saarlands erster Fleisch-Sommelier Thomas Petermann aus Oberwürzbach im Schiedsgericht.

Am Rande des Festplatzes versuchten sich die Teilnehmer am Grillkurs. Zuvor waren vier Lämmer an drei Kreuze „Alla Estada“ gespannt worden. Mit Hilfe von Steinsalz, aber ohne Geschmacksstoffe und nur mit natürlichen Materialien auf offenem Feuer wurden sie, angeleitet von Gerd Herrmann zubereitet. Seit drei Jahren ist der Zweibrücker als „Casa Asado“ unterwegs um wissbegierigen Grillern die hohe Kunst des Asado beizubringen.

 

Mit dem Hof "Daleheim" fing alles an

Vor 800 Jahren wurde Bliesdalheim erstmals urkundlich in einem gräflichen Schreiben erwähnt. Jetzt feierte das Dorf stolz seinen historischen Jahrestag mit einem Festakt mit zahlreichen Programmpunkten.

Von Wolfgang Degott, Saarbrücker Zeitung, 6. Juni 2018    

Bliesdalheim.Wir wollen aufstehen, aufeinander zugehen, voneinander lernen miteinander umzugehen“, sang der Projektchor aus dem Protestantischen Singkreis unter der Chorleitung von Jürgen Rabung, unterstützt von den Solisten Gerald und Jana Kohl sowie Franziska Kruft, im ökumenischen Gottesdienst  in der Wendelinuskirche. Die Zeilen stehen sinnbildlich für drei historische Tage, die das Dorf Bliesdalheim am Wochenende bei der 800-Jahrfeier erlebte. Was von langer Hand und unter der Leitung von Ortsvorsteher Bernhard Welsch akribisch vorbereitet worden war, Programmpunkte wie an eine Perlenschnur aneinanderreihte, gestaltete sich zu einer Jahrhundertfeier, von der noch Generationen sprechen werden.

Bliesdalheim feierte am Wochenende sein 800-jähriges Bestehen. Als Festredner war der saarländische Landtagspräsident und Schirmherr Stephan Toscani zum Festakt gekommen.            FOTO: Wolfgang Degott

Was am 21. Juni 1218 in die Regesten des Zisterzienserklosters Wörschweiler geschrieben worden war, als Godefried Graf von Sponheim aus einem schlechten Gewissen heraus Einkünfte seines Hofes zu „Daleheim“ schenkte, war der geschichtliche Fixpunkt der 800-Jahrfeier des 500-Seelen-Dorfes innerhalb der Gemeinde Gersheim. Dr. Christoph Kohl, Domdekan in Speyer, und gebürtiger Bliesdalheimer, brachte es im mit dem protestantischen Pfarrer Wolfgang Kafitz gemeinsam gestalteten Gottesdienst auf den Punkt: „Unser Dorf ist fit für die Zukunft, wenn es eine solidarische Dorfgemeinschaft gibt.“ Dies stellten die Bliesdalheimer eindrucksvoll unter Beweis. Sie bereiteten anderen Heimat und erlebten, dass es wichtig ist, Heimat zu erleben.

Begonnen hatten die Festtage mit einem vom Gersheimer Musikverein Harmonie unter der Leitung von Björn Weinmann musikalisch gestalteten Festkommers. Ortsvorsteher Bernhard Welsch, der über die Tage sichtlich beeindruckt war von den vielen Helfern, von den Initiativen, erwähnte, dass aus „Dahlem“ 1816 als Unterscheidungsmerkmal zu Heckendalheim mit dem Flussnamen verbunden wurde. Er erinnerte an wichtige Persönlichkeiten wie Alfons Kohl und Klaus Fischer, die den Ort in den vergangenen Jahrzehnten mitgeprägt hatten. Gersheims Bürgermeister Alexander Rubeck betonte, dass sich Lebensqualität nicht in Zahlen messen lasse, dass bei aller Diskussion um die Lebensfähigkeit kleiner Kommunen immer darauf bedacht werden müsse, dass Gemeinde immer Heimat sein müsse. Er regte an, Dr. Andreas Grieser, einem berühmten Sohn des Dorfes und anerkannter Sozialpolitiker, eine besondere Würdigung zukommen solle. Auch Landrat Theophil Gallo sprach von der Notwendigkeit sich im Dorf wohlzufühlen.

Landtagspräsident Stephan Toscani, gleichzeitig Schirmherr, freute sich, dass Menschen aller Generationen mit angepackt haben, das Fest zu „stemmen“, dass sie demonstrierten, dass Zusammenhalt im Dorf ausgeprägt ist. Damit werde unterstrichen, dass Heimat Konjunktur habe. Er appellierte an alle dafür zu sorgen, „dass wir auch in Zukunft Heimat haben, schone Gemeinschaftsgefühle erleben, Geborgenheit erfahren und dass der Bliesgau Zukunft hat“. In seiner „rasanten Durchfahrt“ durch die Geschichte erwähnte Kreisheimatpfleger Dr. Bernhard Becker unter anderem, dass der Bau des Bahnhofes ein Quantensprung für die Dorfentwicklung in wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Hinsicht gewesen sei. Nachhaltige Impulse für das Dorfleben werde das Fest bringen, war sich Stefan Pauluhn, Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion und ehemaliger Walsheimer Ortsvorsteher, sicher. Neben einer offenen Grillmeisterschaft, die erstmals in Bliesdalheim stattfand, wurde den Gästen viel geboten. So spielte das Duo SaarBloos auf, sorgte für ausgelassene Abendstimmung, konnte die Bettendorfer Feuerwehr-Musik mit ihrem Dirigenten Pavel Nakhimovitch, eigens aus Luxemburg angereist mit schmissigen Rhythmen den sonntäglichen Frühschoppen verschönern. Über 50 selbst gebackene Kuchen umfasste das reichhaltige Büffet, war auch ein beredtes Beispiel Bliesdalheimer Gemeinschaftsgefühls. Auch erneuerte die Bliesdalheimer Feuerwehr die seit 30 Jahren mit den Bettendorfern bestehende Freundschaft (Bericht folgt). Am späten Samstagabend war das Ballonglühen ein echter Hingucker. Mit viel Engagement sicherten die Mitglieder der Bliesdalheimer Dorffreunde, dem jüngsten Verein des Ortes, die Versorgung der Gäste mit Essen und Trinken.

 AUSSTELLUNG ZUR DORFENTWICKLUNG

Eine reichhaltige Ausstellung hatten Friedhelm Walte, Alban Staab, Georg Wack sowie das Brüderpaar Jason und Sidney Tregellis, zeitweise unterstützt von der Rubenheimerin Helga Hepp, im Rahmen der Feierlichkeiten im Schulhaus präsentiert. Neben dem ältesten Exponat, einer 246 Millionen Jahre alten Rippelmarke aus dem Eiskeller, war auch eine Karte aus dem 17. Jahrhundert vertreten. Ansonsten wurde auf Bildern und Dokumenten die Dorfentwicklung von 1845 bis heute dargestellt, kamen alte und neue Vereine, das alte Leben oder auch berühmte Persönlichkeiten, darunter der Pfarreistifter Baron Alexandre Jacomine de Malespine, zu Ehren.

 

 

Das Festprogramm zum Jubiläum

An allen drei Tagen wird eine Bilderausstellung in der ehemaligen Schule von Bliesdahlheim gezeigt und Lose für die Ballonfahrt am Sonntag verkauft.

Freitag, 19 Uhr: Festkommers in der Mehrzweckhalle,

Samstag, 10 Uhr: Erste Bliesdalheimer Grillmeisterschaft,
16 Uhr: Siegerehrung und Preisverleihung,
20 Uhr: Flavor Bar, Cocktailbar der Dorfjugend und musikalische Unterhaltung durch die Band „SaarBlos“;
Am frühen Abend werden Fallschirmspringer auf dem Festgelände landen, bei Anbruch der Dunkelheit: Ballonglühen;

Sonntag, 10 Uhr: Ökumenischer Gottesdienst in der Wendelinuskirche, 11 Uhr: Frühschoppen mit dem Fanfarenzug Bettendorf aus Luxemburg, 14 Uhr: Spiel- und Kreativ-Workshops für die kleinen Gäste. Nachmittags Kultur-Tour mit Georg Wack, 17 Uhr: Ziehung der Gewinner für die Ballonfahrt (abhängig von der Witterungslage).

 

Bliesdalheimer feiern sich und ihre Geschichte

Das ganze Dorf feiert ab Freitag drei Tage lang sein 800-jähriges Bestehen mit Festkommers, Grillmeisterschaft und vielem mehr.

 

Von Wolfgang Degott, Saarbrücker Zeitung, 30./31. Mai 2018    

Bliesdalheim. 800 Jahre Bliesdalheim, das wird von Freitag, 1. bis Sonntag, 3. Juni, zünftig gefeiert. Schon seit Monaten bereiten sich rund 50 Personen in verschiedenen Arbeitsgruppen unter der Leitung von Ortsvorsteher Bernhard Welsch intensiv darauf vor. „Es ist das erste Mal, dass der Ort eine Jahrhundertfeier organisiert und durchführt“, stellt Bliesdalheims erster Bürger fest und freut sich, dass die Hilfe und Bereitschaft mitzuarbeiten quer durch die Generationen groß ist. Dadurch sei eine intensive Gemeinschaft entstanden.

"Es ist das erste Mal, dass der Ort eine Jahrhundertfeier organisiert und durchführt."
Bernhard Welsch
Ortsvorsteher Bliesdalheim

Das Jubiläum begründen Regesten des Klosters Wörschweiler aus dem Jahr 1218, in denen an mehreren Stellen „Daleheim oder Dalheim“ erwähnt wird. Bezeugt wird dadurch, dass Godefried Graf von Sponheim dem Kloster Wörschweiler Einkünfte seines Hofes zu „Daleheim“ vermachte.

In und um die Mehrzweckhalle werden an den drei Festtagen einige Veranstaltungen stattfinden. Los geht es am Freitag, 1. Juni, um 19 Uhr. Schirmherr Stephan Toscani, Präsident des saarländischen Landtages, wird ein paar Grußworte an die Besucher richten. Ebenso wird Kreisheimatpfleger Dr. Bernhard Becker einen Festvortrag halten. Der Gersheimer Musikverein unter der Leitung von Björn Weinmann wird den Abend musikalisch umrahmen.

Am Samstag, 2. Juni, startet um 10 Uhr die erste Bliesdalheimer Grillmeisterschaft. Dabei kann den Teams sowohl bei der Zubereitung von Bratwürsten, Burgern, Desserts als auch beim Freestyle Grillen zugeschaut werden. Mit dabei sind „Grillexperten“ aus Luxemburg, den USA und aus dem Saarland. „Als Special Guest konnte Deutschlands bekanntester Griller ‚Klaus grillt’ dazu bewegt werden erstmals den langen Weg von Brandenburg ins Saarland anzutreten“, sagt Organisator Jürgen Wagner.

Abgerundet wird der Tag mit einer Ausstellung rund ums Grillen und einem Kurs argentinisches Grillen durch Gerd Herrmann Casa Asado. Abends präsentieren die beiden Jungs von „SaarBloos“ Livemusik und ein umfangreiches Programm von Hits aus dem Bereich Schlager, Pop, Rock, Charts. Gleichzeitig ist die Cocktailbar der Dorfjugend geöffnet. Zwischen 18 und 20 Uhr werden sechs Fallschirmspringer aus einer Höhe von 2500 Meter den Festplatz ansteuern. Unter der Leitung von Christian Henrikus wird ein Ballonglühen zu bewundern sein.

Am Sonntag, 3. Juni, beginnt um 10 Uhr in der katholischen Wendelinuskirche ein ökumenischer Gottesdienst, den der protestantische Pfarrer Wolfgang Kafitz und der aus Bliesdalheim stammende Speyerer Domdekan Dr. Christoph Kohl halten werden. Die gesangliche Begleitung übernimmt ein Projektchor unter der Federführung des evangelischen Singkreises mit seinem Dirigenten Jürgen Rabung. Mit dabei auch Solisten, wie die junge Sängerin Franziska Kruft und die Instrumentalisten Sina Kohl (Violine), Jana Kohl (Violoncello), Gerald Kohl (Klavier). Während des Frühschoppens, bei dem der Fanfarenzug aus dem luxemburgischen Bettendorf aufspielt, schließen die beiden Feuerwehren Bliesdalheim und Bettendorf. aus dem Großherzogtum feierlich ihre Partnerschaft. Nach dem Mittagstisch öffnet das Büfett mit über 50 selbst gebackenen Kuchen. Zur selben Zeit wartet ein abwechslungsreiches Programm auf die kleinsten Besucher. An allen drei Tagen werden Lose verkauft. Die Ziehung der Gewinner, die eine Ballonfahrt bekommen, die je nach Witterungslage am gleichen Abend noch angetreten werden kann, erfolgt um 17 Uhr.

Abschluss des Tages und der Feier wird ein Ballonstart sein. An den Festtagen wird während den Veranstaltungen im ehemaligen Schulhaus eine Bilderausstellung zu sehen sein, wo auch Heimatliteratur verkauft wird. Zum Dorfjubiläum hat Georg Wack eine Kultur Tour erarbeitet, die am Sonntag, 3. Juni, angeboten wird. Die Teilnehmer treffen sich vor dem neuen Schulhaus in der Wendelinusstraße wo auch das Ziel sein wird. Innerhalb von acht Stationen werden rund 100 Infopunkte angesteuert wobei auch die Verkostung regionaler Produkte vorgesehen ist.

Weitere Informationen und Anmeldung zur Kultur-Tour sind bei Georg Wack, unter Telefon (0 68 43) 85 87, möglich. Erwachsene zahlen fünf Euro, Kinder einen Euro.

Vor 70 Jahren: Die Hauptstraße von Bliesdalheim mit der Ansicht der katholischen Kirche St. Wendelinus.
Foto: REPRO-ARCHIV Alban Staab

Heute: Die Hauptstraße  mit der Ansicht der katholischen Kirche St. Wendelinus.
FOTO: Alban Staab

 

Bliesdalheimer Geschichte jetzt greifbar
Die neue Geschichtstafel soll Anstoß zur Revitalisierung des historischen Dorfplatzes sein – ein Treffpunkt für Jung und Alt.

Von Wolfgang Degott, Saarbrücker Zeitung, 9./10. Mai 2018   

Bliesdalheim. In Bliesdalheim wurde eine Geschichtstafel enthüllt. Sie soll Anstoß zur Revitalisierung des historischen Dorfplatzes sein, meinte Ideengeber Andreas Stinsky am Rande der kleinen Feierstunde. Der Museumsleiter im Europäischen Kulturpark Bliesbruck-Reinheim, gebürtiger Bliesdalheimer, war mit seinem Vorhaben im Ortsrat auf offene Ohren gestoßen, hatte anschließend keine Probleme mit der Umsetzung.

Zu den Gesamtkosten von 1500 Euro steuerte die Gemeinde ein Drittel hinzu. Jetzt können sich sowohl Einheimische als auch Besucher an der Bushaltestelle in der Bliestal über interessante Details der Dorfgeschichte informieren. Stinsky erwähnte, dass die Tafel ein Teil dessen sei, dass der Europäische Kulturpark zusammen mit der Kreisverwaltung und in Zusammenarbeit mit den örtlich Verantwortlichen über die Parkgrenzen hinaus innerhalb der Region Kulturförderung betreiben wolle. „Bliesdalheim ist ein Ort, der mustergültig dafür steht, dass alte Dorfplätze verwaisen“, so Stinsky. Er mahnte dazu, dem entgegen zu wirken. Das soziale Leben müsse wieder in die Ortskerne zurückkehren sie als gesellschaftliche Mittelpunkte stärken.

In Bliesdalheim steht die Tafel auf einem Areal, das schon in den 1920er Jahren zwischen den früheren Gaststätten Welsch und Seegmüller, eingerahmt von einer Kalksteinmauer, eine zentrale Bedeutung für das Dorfleben gehabt habe. Auch soll in nächster Zeit ein Baum gepflanzt werden, der Nachfolger für die Trauerweide, die auf einer historischen Aufnahme auf der Tafel zu sehen ist. „Mehr als 100 Jahre lang wird der Platz immer noch von zwei Gaststätten eingerahmt, besteht noch eine Bäckerei und stellt somit einen gastronomischen und sozialen Mittelpunkt dar, der die Chance hat, im Zusammenspiel mit dem Kegelplatz beliebter Treffpunkt für Jung und Alt zu werden“ meint Stinsky.

Ortsvorsteher Bernhard Welsch freute sich darüber, dass so viele zur Feier gekommen waren, lobte die gute Kooperation bei Entwurf und Zusammenstellung sowie die wertvolle Unterstützung vieler Bliesdalheimer. „Die Präsentation der Geschichtstafel ist ein schöner Beginn der 800 Jahrfeier, die vom 1. bis 3. Juni stattfinden wird“, so Welsch. Er dankte auch den Mitgliedern der Dorffreunde, dass Sie die Bewirtung übernommen haben. Sie standen auch dafür, dass der Maibaum mit rund 3000 Bändchen geschmückt und zum zweiten Mal aufgestellt werden konnte.

Bürgermeister Alexander Rubeck lobte das Engagement zur Visualisierung der Dorfgeschichte. Er gratulierte dazu, dass die Bliesdalheimer bei ihrer Jahrhundertfeier viel auf die Beine stellen, sogar eine Grillmeisterschaft veranstalten werden. Landrat Theophil Gallo sprach von einem schönen Anlass mit einer Geschichtstafel den Ort in der Biosphäre herauszuheben, lobte das Engagement des „Spiritus Rector“ Andreas Stinsky.

Zur Geschichtstafel:
Die Tafel ist in die Kapitel von der Gründung bis ins 19. Jahrhundert und vom 20. Jahrhundert bis heute gegliedert. Zu lesen ist, dass der Ort im Frühmittelalter (6./7. Jahrhundert) wohl entstanden sei, dass er in einer Urkunde 1218 erstmals in einem Schriftstück erwähnt wurde. Im Mittelalter gehörte es zum Kloster Wörschweiler, danach bis zur französischen Revolution den Herzögen Pfalz-Zweibrückens. 1626 haben lediglich 86 Einwohne noch dort gewohnt. 1798 wurde Bliesdalheim Französisch, 1816 kam es zum Königreich Bayern, 1879 erhielt es die Anbindung an die Bliestal-Eisenbahnlinie, 1900 zählte es 400 Einwohner. 1920 bis 1935 war die Saargebietszeit, die vor der Rückgliederung ins Deutsche Reich lag, 1922 hielt die Elektrizität, 1927/28 das fließende Wasser Einzug. 1946 bis 1957 gehörte es zum autonomen Saarland unter französischem Protektorat, 1957 folgte die Bundesrepublik Deutschland.

 

Wanderung zur Dorfgeschichte

Von Wolfgang Degott, Saarbrücker Zeitung, 27. April 2018   

Bliesdalheim. Zum Jubiläum „800 Jahre Bliesdalheim“ hat Georg Wack in akribischer Arbeit eine „Kultur Tour“ erarbeitet, die an zwei Terminen als Wanderung über 1,5 Kilometer angeboten wird. Erstmals kann das Angebot an diesem Sonntag, 29. April, das zweite Mal am Sonntag, 13. Mai, jeweils von 14 bis 16 Uhr, genutzt werden. Die Teilnehmer treffen sich vor dem neuen Schulhaus in der Wendelinusstraße. Dort wird die Begehung auch enden.

Zu erfahren ist bei der Führung durch Georg Wack Grundsätzliches, zum Dorfnamen und Dorf, zur Lage, Landschaft, Klima, auch zu historischen Funden in Bliesdalheim. An den acht Stationen werden rund 100 Infopunkte angesteuert – darunter die erste Metzgerei, das ehemalige Zollkommissariat und die Polizeistation, die katholische und protestantische Kirche, die frühere Mühle Berner oder der alte Dorfbrunnen.

 

Die protestantische Kirche  von Bliesdalheim wird eine Station der "Kultur Tour" sein, die an zwei Terminen angeboten wird.

Anmeldungen zur zweiten Wanderung durch Bliesdalheim sind noch bis zum 6. Mai möglich beim Referenten Georg Wack, Tel. (0 68 43) 85 87. Erwachsene zahlen fünf Euro, Kinder einen Euro.

 

Bliesdalheimer feiern sich selbst

Im Dorf laufen die Vorbereitungen für die 800-Jahr-Feier im Juni.
Das Festjahr beginnt in der nächsten Woche.

Von Wolfgang Degott, Saarbrücker Zeitung, 21./22. April 2018   

Bliesdalheim. Vom 1. bis 3. Juni feiern die Bliesdalheimer zünftig den Geburtstag ihres Dorfes. Der Grund liegt darin, dass der Ortsname erstmals vor 800 Jahren in einem Schriftstück aufgetaucht ist. Die Regesten des Klosters Wörschweiler nennen an mehreren Stellen „Daleheim“ oder „Dalheim“. Im Jahre 1218 vermachte Godefried Graf von Sponheim dem Kloster Wörschweiler Einkünfte seines Hofes zu „Daleheim“

Im Jahre 1218
vermachte Godefried Graf von Sponheim
dem Kloster Wörschweiler Einkünfte seines Hofes
zu "Daleheim".

Mittlerweile haben sich unter der Gesamtleitung von Ortsvorsteher Bernhard Welsch zahlreiche Gruppierungen gebildet, die die Feierlichkeiten vorbereiten. Dazu gehören die Gestaltung der Infrastruktur in und um die Mehrzweckhalle, die Bewirtung der Gäste, aber auch die Beschäftigung mit den kleinen Besuchern.

In einer gut besuchten Orga-Besprechung im Schulungsraum der Feuerwehr stellte Jürgen Wagner auch den Stand der Vorbereitung zur 1. Bliesdalheimer Grillmeisterschaft vor. Demnach werden am Samstag, 2. Juni, bis zu sieben Teams auf dem Schulhof und der benachbarten Wiese gegeneinander antreten. Sie werden den Besuchern beispielsweise bei der Zubereitung von Bratwürsten, Burgern, Desserts oder beim Freestyle-Grillen ihr Können unter Beweis stellen. Bisher haben sich Grillmannschaften aus Luxemburg, den USA und aus dem Saarland gemeldet. Interessierte Teams können sich per Mail an kontakt@dalem-bbq.de wenden. „Als Special Guest konnte Deutschlands bekanntester Griller ‚Klaus grillt’ dazu bewegt werden, erstmals den langen Weg von Brandenburg ins Saarland anzutreten“, teilte Organisator Jürgen Wagner mit. Abgerundet wird der Tag mit einer Ausstellung rund ums Grillen und einem Kurs „Argentinisches Grillen“ mit Gerd Herrmann Casa Asado. Abends präsentieren die beiden Jungs von „SaarBloos“ Livemusik und ein umfangreiches Programm mit Hits aus Schlager, Pop, Rock, Charts.

Der Festauftakt wird am Freitag, 1. Juni, um 20 Uhr, mit einem Festakt in der Mehrzweckhalle sein. Er wird rhythmisch vom großen Orchester des Gersheimer Musikvereins begleitet, der von Björn Weinmann, einem Bliesdalheimer, dirigiert wird.

Am Sonntag, 3. Juni, findet um 10 Uhr in der katholischen Wendelinuskirche ein ökumenischer Gottesdienst statt, der gemeinsam vom protestantischen Pfarrer Wolfgang Kafitz und dem Speyerer Domdekan Christoph Kohl, der aus Bliesdalheim stammt, gehalten wird. Die gesangliche Begleitung übernimmt ein Projektchor unter der Federführung des evangelischen Singkreises unter der Leitung von Claudia Maria Nirschl. Nach dem Frühschoppen, zu dem der Fanfarenzug aus dem luxemburgischen Bettendorf aufspielt, und dem Mittagstisch und Kuchenbüffet, das mit 50 selbstgebackenen Kuchen gefüllt sein wird, wartet ein abwechslungsreiches Programm auf die Kinder. Abschluss des Tages und der Feier insgesamt wird ein Ballonstart abends sein. An allen drei Tagen wird im ehemaligen Schulhaus eine Bilderausstellung zu sehen sein, die momentan von der Arbeitsgruppe „Kulturelle und geschichtliche Begleitung der Veranstaltung“ vorbereitet wird.


Am 28. April stellen die Bliesdalheimer mit Ortsvorsteher Bernhard Welsch (Zweiter von links) ihren Maibaum auf - der Auftakt zum großen Jubuläum.  Foto: DEGOTT

Eingeläutet wird das Festjahr bereits am nächsten Samstag, 28. April. Um 15 Uhr wird auf dem Dorfplatz gemeinsam mit Landrat Theophil Gallo und Bürgermeister Alexander Rubeck die Geschichtstafel enthüllt. Daran schließt sich das Maibaumstellen an.

 


Amtliches Bekanntmachungsblatt der Gemeinde Gersheim, 16. März 2018

 


    Das Bliestal trauert um Pfarrer Alois Gabriel

              

Von Wolfgang Degott, Saarbrücker Zeitung, 7. März 2018   


Am Montag, 5. März, ist Pfarrer im Ruhestand Monsignore Alois Gabriel im Alter von 89 Jahren verstorben. Der Seelsorger wirkte als Kaplan in Kaiserslautern St. Martin, als Präfekt und Direktor im Bischöflichen Konvikt in Speyer sowie als Pfarrer in Rubenheim und Bliesdalheim. Am 7. Februar 2002 wurde ihm der Titel „Päpstlicher Ehrenkaplan“ (Monsignore) verliehen. Seit Juli 2004 war Pfarrer Gabriel im Ruhestand. Das Totenoffizium und Requiem werden am morgigen Donnerstag um 14.30 Uhr in der Kirche St. Paulus in Bliesmengen-Bolchen gefeiert. Die Beisetzung findet im Anschluss daran ab der Friedhofskapelle in Habkirchen statt.

 

 

Pfarrer Alois Gabriel, hier im September 2014 bei der kirchlichen Verabschiedung seines Nachfolgers in Rubenheim und Herbitzheim, Pater Josef Dohmen.

 

Foto: Wolfgang Degott                            

 


1. Bliesdalheimer Grillmeisterschaft

Eine Veranstaltung der Dorffreunde Bliesdalheim

Quelle: Mittelungsblatt der Gemeinde Gersheim, 12. Januar 2018 

Im Rahmen der geplanten Feierlichkeiten in diesem Jahr zu

800 Jahre Bliesdalheim

findet am Samstag, 2. Juni 2018 die 1. Bliesdalheimer BBQ-Grillmeisterschaft statt. Hierzu laden wir alle Grillbegeisterten herzlich ein. Ein Team besteht aus zwei bis sechs Personen, die in vorgegebener Zeit vier Gänge Grillen, die von einer Jury bewertet werden.

Jegliche Art von Grillgeräten, ob klassischer Schwenker, Smoker, Gas- oder Holzkohlegrill dürfen verwendet werden. Die vollständigen Teilnahmebedingungen können bei Ortsvorsteher Bernhard Welsch (Tel.: 06843 243) oder bei Jürgen Wagner (06843 589262) nachgefragt werden.

Die drei Bestplatzierten erwarten attraktive Preise rund ums Grillen. Anmeldeschluss ist der 4. März. Über ein reges Interesse und viele Anmeldungen würden wir uns sehr freuen.

Das Orga-Team

 

 

Christoph Kohl im Vorstand der Stiftung Kaiserdom

               Saarbrücker Zeitung, 12. Januar 2018   

Bliesdalheim/Speyer.
Das Domkapitel Speyer hat einen neuen Vertreter für den Sitz im Vorstand der Europäischen Stiftung Kaiserdom zu Speyer benannt. Ab dem 1. Februar wird der Domdekan, Domkapitular Christoph Kohl, dieses Amt für das Domkapitel wahrnehmen. Der bisherige Vertreter, Domkapitular Peter Schappert, gibt diese Tätigkeit ab, da er durch seine Funktionen als Leiter der Hauptabteilung Finanzen und Immobilien und als Domkustos stark in Anspruch genommen sei.

Nach der Satzung der Europäischen Stiftung Kaiserdom zu Speyer benennt das Domkapitel einen Vertreter aus seinen Reihen, den es in den Vorstand der Stiftung entsendet. Domdekan Kohl habe die Wahl des Domkapitels angenommen und freue sich auf eine weiterhin angenehme und konstruktive Zusammenarbeit im Sinne eines vielfältigen sowie erfolgreichen Engagements für den Speyerer Dom, heißt es in einer Pressemitteilung.

Christoph Kohl ist in Bliesdalheim geboren und wurde 1988 zum Priester geweiht. Danach war er unter anderem als Kaplan in der Pfarrei St. Hildegard in St. Ingbert tätig. 2009 wurde er zum Domdekan gewählt.

 

 

Bliesdalheim gedenkt Walter Weber

Von Wolfgang Degott, Saarbrücker Zeitung 29. November 2017     

Bliesdalheim. Am Samstag starb Walter Weber im Alter von 93 Jahren. Damit fand ein schöpferisches Leben sein Ende. 1985 ging er als selbstständiger Unternehmer in den Ruhestand. Danach verschrieb er sich der Dorf- und Heimatgeschichte. Seine großen unternehmerischen Leistungen waren der Bau der Mehrzweckhallen in Breitfurt, Ballweiler und Bliesdalheim, das Wasserwerk in Wolfersheim sowie die Bliestalwasser-Versorgungsleitung von Rubenheim nach Bliesdalheim.

Vor 25 Jahren gehörte Walter Weber mit Gleichgesinnten zu den Gründungsmitgliedern des Arbeits- und Fördervereins für Bliesdalheimer Dorfgeschichte und leitete ihn viele Jahre. Zahlreiche Bücher und Broschüren sind in der Regie von Walter Weber erschienen, die teilweise ganz oder hauptsächlich aus seiner Feder stammten. Auch hat er durch seine fundierten Kenntnisse dafür sorgen können, dass der Eiskeller zwischen Bliesdalheim und Breitfurt, eine ausgehauene Sandsteinhöhle, freigelegt und restauriert werden konnte. Bürgermeister Alexander Rubeck ehrte den Heimatforscher an seinem 90. Geburtstag mit der Ehrenamtsmedaille der Gemeinde Gersheim. Hauptsächlich für seine Verdienste um die Erforschung der Heimatgeschichte, die er in den vielen Stunden im Bliesdalheimer Geschichtsarchiv, einem Container vor seinem Haus, zusammen getragen hatte.

Reichhaltig war auch Webers übriges ehrenamtliches Engagement. Er gehörte über Jahrzehnte dem Presbyterium von Walsheim und Bliesdalheim an, saß im Vorstand oder Aufsichtsrat der Raiffeisenbanken Bliesdalheim und später in Webenheim. Auch gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Gesangvereins.

Walter Webers Beerdigung findet am Donnerstag, 30. November, um 14 Uhr, auf dem Friedhof in Bliesdalheim statt.

 

  Bliesdalheimer Feuerwehr feiert ab Samstag

Von  Wolfgang Degott,  Saarbrücker Zeitung 31. August 2017        

Bliesdalheim. Die Bliesdalheimer Feuerwehr veranstaltet an diesem Wochenende ihr Feuerwehrfest. Start ist am kommenden Samstag, 2. September, um 18 Uhr, auf dem Schulhof und in der Mehrzweckhalle mit einem Dämmerschoppen. Mit den Festivitäten wird auch an die Gründung der Jugendwehr vor 30 Jahren erinnert. Damals hatten sich 15 Jugendliche im Schulungsraum der Feuerwehr zusammen gefunden. Vier davon stammten aus dem Nachbarort Herbitzheim. Sie war die siebte Jugendwehr in der Gemeinde Gersheim. Der damalige Löschbezirksführer Thomas Klein und Gemeindejugendwart Werner Schieber hatten tatkräftig mitgeholfen, dass die Nachwuchswehr aus der Taufe gehoben werden konnte.

Erster Jugendwart wurde Andreas Müller, der auch heute noch der Wehr als Fahrzeug-Wart angehört. Er war damals gemeinsam mit Klaus Fischer durchs Dorf gegangen, hatte intensiv um Mitglieder in der Jugendwehr geworben. Ihm folgten Andreas Lang und Christine Weinland. Derzeit wird der Nachwuchs von Maria Keller und Christoph Stephan geleitet und zählt neun Mitglieder. Einzige „Überlebende“ aus der damaligen Gründungsmannschaft sind Christoph Jung, der die Atemschutzwerkstatt leitet und stellvertretender Löschbezirksführer der aktiven Wehr ist, und Steffen Theis. Zwei Drittel der 24-köpfigen Mannschaft unter der Leitung von Löschbezirksführer Peter Krupp kommen aus der Jugendwehr.

Ein weiteres Gründungsmitglied, Ludwig Schantz, gehört zur Wehr in Gersheim. Sicherlich wird er auch dabei sein, wenn Samstagsabends nach der ersten Happy hour in der Waikiki-Bar wieder Cocktails und Longdrinks zu heißen Rhythmen serviert werden. Am Sonntag geht es um 10 Uhr mit dem Frühschoppen weiter.

 

Das Programm beim Bliesdalheimer Feuerwehrfest auf dem Schulhof der ehemaligen Grundschule:
Samstag, 2. September:
18 Uhr: Dämmerschoppen mit Flammkuchen,
21 Uhr: Coole Drinks und heiße Rhythmen in der Waikiki-Bar
Sonntag, 3. September:
10 Uhr: Frühschoppen
12 Uhr: Mittagessen mit verschiedenen Schnitzelvariationen
13 Uhr: Kaffee und Kuchen
18 Uhr: gemütlicher Festausklang.
      www.feuerwehr-bliesdalheim.de

 

 


Viele Gäste kamen in den Schulhof

Erste Veranstaltung der Dorffreunde Bliesdalheim

Bliesdalheim, 22.07.2017

Bliesdalheim. Bei bestem Wetter und angenehmer Abendtemperatur folgten so viele Gäste der Einladung der Bliesdalheimer Dorffreunde, dass kurzerhand zusätzliche Tische und Bänke aufgestellt werden mussten. Auch bei Speisen und Getränken wurde für steten Nachschub gesorgt. So waren die "neuen Dorffreundinnen und -freunde" unentwegt um das Wohl ihrer zahlreichen Gäste bemüht. Das besondere Highlight an diesem Samstagabend war Pulled Pork, ein Gericht des klassischen Barbecues nach nordamerikanischem Vorbild, das vom Vereinsvorsitzenden Jürgen Wagner zubereitet wurde. Das zarte Fleischgericht mit den leckeren Beilagen serviert in einem Hamburgerbrötchen oder auf einem Teller fand großen Zuspruch.

Pulled Pork
(zartes Schweinefleisch)

Pulled Pork ist ein typischer Vertreter des sogenannten Low-&-Slow-Garens, also ein bei niedriger Temperatur (100° bis 130°C) langsam gegartes Schweinefleisch (Nackenstück). Das lange Garen (10 bis 15 Stunden) macht das Fleisch so zart, dass es anschließend in kleine Stücke zerfällt oder zerzupft werden kann (englisch to pull: ziehen, zupfen, Pork: Schwein).

Serviert wird Pulled Pork normalerweise auf einem Hamburgerbrötchen oder einem Teller zusammen mit anderen Beilagen.

 

 

Neuer Verein in Bliesdalheim

- Dorffreunde Bliesdalheim e.V.
-


Von Wolfgang Degott, Saarbrücker Zeitung 20. Juli 2017
    


Bliesdalheim.
Die Traditionen Bliesdalheims wieder aufleben lassen, Angebote für junge Menschen, aber auch
ältere anbieten: das sind die Gründe, die Bliesdalheimer Bürger dazu bewogen, einen Verein zu gründen. Sie trafen sich im Schulungsraum der Feuerwehr und hoben die Dorffreunde Bliesdalheim aus der Taufe. Vorsitzender wurde der 46-jährige Jürgen Wagner, sein Stellvertreter ist der 47-jährige Thomas Fuchs. „Stefan Weisenstein und ich hatten uns letztes Jahr getroffen, um zu überlegen, wie das Dorfleben belebt werden kann“, sagt Wagner. Nachdem sie auch Mitstreiter gefunden haben, sei der Gedanke zur Vereinsgründung gereift. Bei der Konstituierung wurden Tanja Wagner zur Schriftführerin und Birgit Weisenstein zur Kassiererin gewählt. Am Samstag, 22. Juli, veranstaltet der Verein ein Fest für Jung und Alt im Schulhof. Beginn ist um 18 Uhr. Der Erlös wird der Dorfgemeinschaft zur Verfügung gestellt. Auch wollen sie sich darum kümmern, dass unter anderem der Dorfplatz an der Bliestalstraße neu gestaltet wird. Aber auch bei der 800-Jahrfeier im nächsten Jahr wird der Verein eine tragende Rolle spielen. Geplant seien unter anderem ein Festkommers sowie die erste Gersheimer Grillmeisterschaft.


   Vorsitzender Jürgen Wagner (links) und Thomas Fuchs.                                                       Foto: Wolfgang Degott
 

 

Das Ehrenamt hat ihn jung gehalten

Der ehemalige Ortsvorsteher Alfons Kohl aus Bliesdalheim feiert heute seinen 90. Geburtstag.

Von Wolfgang Degott, Saarbrücker Zeitung 12. Juni 2017     

Bliesdalheim.  Als 29-Jähriger wurde Alfons Kohl Mitglied im Rat des Amtes Breitfurt, zu dem sein Heimatort Bliesdalheim 1956 gehörte. Darüber hinaus wirkte er von 1964 bis 1974 als Amtsbeigeordneter. Fast zeitgleich, von 1963 bis 1974, war er zudem ehrenamtlicher Bürgermeister der selbstständigen Gemeinde Bliesdalheim, wo er nach der Gebiets- und Verwaltungsreform bis 1984 und danach zwischen 1989 und 1994 noch als Ortsvorsteher die Dorfgeschicke an verantwortlicher Position weiterführte. Heute (12. Juni) feiert er im Kreise seiner Familie seinen 90. Geburtstag.

Einer der Höhepunkte seiner langen Amtszeit war der Bau der Friedhofshalle. Dank der großherzigen Eigenleistungen vieler Bliesdalheimer war es gelungen, nach der Fertigstellung 15000 Mark (7669 Euro) an die Gemeindekasse zurück zu überweisen, was sicherlich auch der Verdienst der zahlreichen Geldspender gewesen sei, erinnert sich der Jubilar. Der Kommunalpolitiker, der für seine Verdienste mit der Freiherr-vom-Stein-Medaille ausgezeichnet wurde, galt als geradlinig, kantig und fleißig. Der diplomierte Bauingenieur stand fast 30 Jahre in den Diensten der unteren Bauaufsicht bei der Kreisverwaltung. Er war während seiner kommunalpolitischen Tätigkeit auch CDU-Fraktionsvorsitzender im Gersheimer Gemeinderat und führte lange Jahre den örtlichen CDU-Ortsverband.

Auch als Vereinsvorsitzender war er in herausragender Position tätig. Einstimmig wurde der Jubilar, der 36 Jahre lang die Geschicke des Vereins geleitet hatte, 1993 zum Ehrenmitglied des Turnvereins Bliesdalheim gewählt. In diese Amtszeit fiel der Neubau der Turnhalle, durch die auch viele Jahre der Schulstandort gesichert werden konnte und die Schule zudem einen modernen Erweiterungstrakt erhielt. Kohl hat dafür die silberne und goldene Ehrennadel des Vereins sowie die "Goldene" des Saarländischen Turnerbundes erhalten. 1996 schied er aus Altersgründen aus dem Aufsichtsrat der Volksbank Blies- und Mandelbachtal, der früheren Raiffeisenbank Webenheim, aus.

Ihm hatte er seit 1977 angehört und dessen stellvertretender Vorsitzender er war. Von 1963 bis 2012 war er Bliesdalheims Jagdvorsteher. Sechs Jahrzehnte sang er im Tenor des katholischen Kirchenchors St. Wendelinus.

Nachdem er als passionierter Bergsteiger in früheren Jahren mehrere Viertausender in den schweizer und italienischen Alpen bestiegen hatte, zählte anschließend das Bergwandern ebenso zu seinen großen Leidenschaften wie zeitlebens das Fotografieren. 57 Jahre war er mit seiner vor acht Jahren verstorbenen Frau Maria verheiratet. Kohl hat vier Kinder, acht Enkel und vier Urenkel.

Portrait des Altersjubilars Alfons Kohl, der am 12. Juni 90 Jahre alt wird.
Foto: Wolfgang Degott

 

Jugend setzt sich für altes Brauchtum ein

In Bliesdalheim wurde vereint der Maibaum gesetzt, die jungen Bürger bringen sich hier

Von Wolfgang Degott, Saarbrücker Zeitung 23. Mai 2017     

BLIESDALHEIM "Wir wollen an einem Strang ziehen und das kulturelle Leben wieder aufleben lassen und bereichern", so bezeichnete es Ortsvorsteher Bernhard Welsch, als in der Dorfmitte ein 16 Meter hoher Maibaum aufgestellt wurde. Nachdem als Auftakt der künftigen engeren Kooperation der Einwohner des 650-Seelen-Dorfes die Alexanderhütte saniert, gestrichen und geputzt, die Toilettenanlage hergerichtet worden war, hatten sich rund 20 Personen zusammen gefunden, die Birke im Wald zu schlagen und zu schmücken. Der Baum stammt aus dem Wald zwischen Bliesdalheim und Walsheim und wurde unter Anleitung von Förster Matthias Beidek gefällt. Im Frühjahr hätten sich einige junge Leute an ihn gewandt, so Welsch, damit im Dorf wieder alte Traditionen aufleben können. Auch soll jetzt zielgerichtet auf das kommende Jahr hingearbeitet werden, in dem das Dorf seine 800-Jahr-Feier begehen wird. Am Donnerstag, 1. Juni, soll ein öffentliches Grillen an der Alexanderhütte stattfinden. Dabei soll auch darüber gesprochen werden, ob eine Arbeitsgemeinschaft gegründet werden könne.


Gemeinsam wurde der Maibaum in der Bliesdalheimer Dorfmitte mit Ortsvorsteher Bernhard Welsch (2. von links) aufgestellt.              Foto: Wolfgang Degott

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Maibaum wurde aufgestellt

Erstmals seit vielen Jahren wurde wieder ein Maibaum in Bliesdalheim aufgestellt.

In der Dorfmitte zwischen der Gaststätte Q-Stall und der Pizzeria Adria ist seit 30. April ein hoher Maibaum zu sehen, womit eine alte Tradition wieder auflebt.

Junge und ältere Bliesdalheimer haben sich eingefunden, um beim Schmücken mit bunten Bändern und Aufstellen der hohen Birke zu helfen.

 

Eine Gruppe Bliesdalheimer hat mit Unterstützung von Ortsvorsteher Bernhard Welsch das Ganze geplant und bei schönstem Maiwetter erfolgreich durchgeführt.

 

Für Getränke war bestens gesorgt.

Anschließend wurde in den Mai gefeiert beim Grillfest mit Hexenfeuer, das vom DRK-Ortsverband Bliesdalheim an der Alexanderhütte veranstaltet wurde.

 

 

Evangelische Kirche wird geschlossen
Was aus dem schmucken Gotteshaus wird, steht noch nicht fest.
 

Von Norbert Rech, Pfälzischer Merkur 3. April 2017      

Der letzte Gottesdienst findet Karfreitag statt. Erhebliche Sanierungsarbeiten an Gebäude stehen an.

An Karfreitag findet um 10.15 Uhr der letzte Gottesdienst in der protestantischen Kirche in Bliesdalheim statt. Das bestätigte Pfarrer Wolfgang Kafitz auf Nachfrage des Pfälzischen Merkur. An dem Gotteshaus und auch an der steilen Treppe seien erhebliche Sanierungsarbeiten nötig. Solche müssten allerdings auch an den Kirchen in Walsheim und Wolfersheim erledigt werden. Da die Kirchengemeinde allerdings nur über ein begrenztes Budget verfüge, habe das Presbyterium nach langen Gesprächen und „schweren Herzens“ eine Gewichtung vornehmen müssen. Diese richtete sich nach der Anzahl der Gottesdienstbesucher. Die sei in Bliesdalheim am geringsten, weshalb man sich dann auch für die anderen beiden Standorte entschieden habe. Kafitz betonte, dass die Mitglieder des Presbyteriums es sich nicht einfach gemacht hätten. Auch brächten die Gläubigen, die nicht mobil sind, keine Angst haben, dass sie künftig keinen Gottesdienst mehr besuchen können. Denn es werde ein Fahrdienst eingerichtet, der diese Menschen dann nach Walsheim oder Wolfersheim bringen wird. Auch sollen ökumenische Akzente gesetzt werden. Für weitere Anregungen ist der Pfarrer offen. Was aus der Kirche selbst werden soll – ob sie beispielsweise verkauft wird –, das ist völlig offen. Hierüber müsse erst noch eingehend beraten werden. Bevor die Tür der Kirche aber geschlossen wird, findet erst einmal noch an Gründonnerstag um 18 Uhr ein Orgel-Konzert statt, das vom Singkreis begleitet wird.

Eigentlich wäre in diesem Jahr ein Grund zum Feiern in der Kirche gewesen. Denn das evangelische Gotteshaus wurde vor 90 Jahren eingeweiht. Der kleine Turm der stammt allerdings aus dem Jahr 1907. Erst 20 Jahre später wurde das Kirchenschiff fertiggestellt. Durch Artilleriebeschuss im Oktober 1939 wurde die Kirche schwer beschädigt und brannte zum Teil aus. Der Wiederaufbau wurde 1950 vollendet. Eine umfassende Renovierung erfolgte zuletzt in den Jahren 1966/67.

 

Abschiedskonzert für die evangelische Kirche

An Gründonnerstag findet um 18 Uhr ein Kirchenkonzert in der evangelischenKirche von Bliesdalheim statt. Mitwirkende sind Jessica Weißenhauer (Querflöte), Christoph Jakobi (Orgel) und der Evangelische Singkreis Bliesdalheim. Die kirche wird kirchenmusikalisch verabschiedet, bevor sie nach dem Karfreitags-Gottesdienst außer Dienst gestellt wird.

 

 

Die Wehr bleibt ein wichtiger Teil der Dorfgemeinschaft

Die Bliesdalheimer Feuerwehr blickt bei ihrer Jahreshauptversammlung auf ein einsatzreiches Jahr zurück und ehrt verdiente Wehrleute.

 

Von  Wolfgang Degott,  Saarbrücker Zeitung 03. April 2017     

Bliesdalheim. 19 Mal wurde die 23-köpfige Bliesdalheimer Feuerwehr zu Einsätzen gerufen. Löschbezirksführer Peter Krupp sprach bei der Jahreshauptversammlung im Schulungsraum des Feuerwehrgerätehauses auch an, dass sich darunter sechs Brände und einer davon mit Menschrettung befunden hätten. Er hob heraus, dass durch die Stationierung der Atemschutzwerkstatt und deren Leitung durch Christoph Jung seit Jahren eine Sonderaufgabe innerhalb der zehn Gersheimer Löschbezirken mit großem Einsatz und Erfolg erledigt werde. Gemeinsam mit den Nachbarwehren Herbitzheim und Rubenheim hätten Zugübungen stattgefunden, eine auf dem Gelände der Saarbrücker Landesfeuerwehrschule mit Einsatz im Brandhaus.

Auch hätte die Wehr als wichtigem Teil der Dorfgemeinschaft die Reinigung der Buswartehäuschen übernommen. Er dankte den Helfern, die wieder zu einem erfolgreichen Feuerwehrfest beigetragen hätten. Neben der Partnerschaftsfeier Gersheims mit der Wehr in Bazancourt pflege man auch den Austausch mit dem luxemburgischen Gilsdorf, so Krupp. 13 Jungen und zwei Mädchen gehörten zur Nachwuchsabteilung. Maria Keller, die die Jugendwehr gemeinsam mit Christoph Schockies leitet, unterstrich die Bedeutung der Kooperation mit Herbitzheim und Niedergailbach. So könne man effiziente Übungen gewährleisten. Sternwanderung aller Gersheimer Wehren, Schlauchbootübung, Tannenbaumsammelaktion und die Picobello-Aktion dokumentierten die Bandbreite der Arbeit.


Ehrende und Geehrte haben in der Fahrzeughalle gemeinsam Aufstellung genommen. Zu sehen sind (von links) Matthias Klein, Beigeordneter Bernard Wanner, Dennis Bastian, Peter Grieser, Michael Motsch, Tim Schneider, Christoph Jung, Löschbezirksführer Peter Krupp, stellvertretender Wehrführer Marco Fuchs, Lukas Keller, Stefan Lang, Kreisbrandmeister Thomas Hauck, Wehrführer Stefan Lugenbiel, Gemeindejugendbeauftragter Matthias Motsch.  Foto: Wolfgang Degott

In diesem Jahr sollen die ersten beiden Teile der Jugendflamme geübt und abgenommen werden. Vom 23. bis 25. Juni werde man am Gemeindezeltlager teilnehmen. Mit dem Feuerwehrfest am Wochenende 2./3. September folgen die Festivitäten zum 30-jährigen Bestehen der Jugendwehr. Eine zufriedenstellende Finanzlage konnte Kassiererin Katharina Staudt vermelden. Christine Weinland wurde zur neuen Schriftführerin gewählt, da Katharina Staudt dafür nicht mehr kandidierte. Der Gemeinde-Beigeordnete Bernard Wanner zeigte sich stolz auf die Feuerwehr, in der erstaunliche Leistungen vollbracht würden. Auch zollte er Anerkennung für die Atemschutzgeräteträger. „Mit mehr Hauptamtlichkeit soll das Ehrenamt entlastet werden, kündigte Kreisbrandmeister Thomas Hauck an. Auch durch verstärkte interkommunale Zusammenarbeit soll die Schlagkraft der Wehren erhöht werden. „Wir müssen enger zusammenrücken“, war sein Credo. Er lobte die Initiative der Gersheimer Gemeinschaftsschule, die seit Jahren eine Feuerwehr-AG installiert hat. Die Zusammenarbeit von Feuerwehr und Schule werde damit verbessert. Auch in anderen Schulen, wie in Rohrbach, Homburg, Limbach oder Blieskastel, gäbe es ähnliche Initiativen.

Wehrführer Stefan Lugenbiel kündigte an, dass insbesondere auf die Erhöhung der Zahl der Atemschutzgeräteträger ein großes Augenmerk gelegt werde, wobei auch auf die Zusammenarbeit mit der Ommersheimer Feuerwehr Wert gelegt werde.

Der Gemeindejugendfeuerwehrbeauftragte Matthias Motsch zeigte sich stolz auf die insgesamt 120 Jugendfeuerwehrleute in den neun Wehren. Damit liege man im Kreisranking hinter Blieskastel (135) auf dem zweiten Platz. Insgesamt seien in den sieben Kommunen 636 Nachwuchskräfte registriert.

 

Beförderungen und Ehrungen bei der Bliesdalheimer Feuerwehr; Ehrungen: Patrick Geble (10 Jahre Zugehörigkeit), Lukas Keller und Michael Rabung (15), Stefan Lang (30) Matthias Klein (35 Jahre mit Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold), Peter Grieser und Thomas Klein (40), Joseph Wack (70); Beförderungen: Tim Schneider (zum Feuerwehrmann), Jan-Felix Weber (Hauptfeuerwehrmann) und Christoph Jung (Oberbrandmeister).

 

 

 

 

Das Wetter in Bliesdalheim

heute                                           

 

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